Stadt will Besucher-Parkausweise einführen
Die Stadt Münster hat einen Plan. Menschen, die Besuch bekommen, sollen einen Parkausweis kaufen können.
Der Ausweis kostet 10,20 Euro. Er gilt 24 Stunden.
Ohne Ausweis darf man in manchen Straßen nur 2 Stunden kostenlos parken. Mit einem Bewohner-Ausweis darf man so lange parken, wie man möchte.
Die Stadt will damit erreichen: Es gibt weniger Parkplatz-Probleme. Anwohner finden leichter einen Parkplatz.
Die Regel gilt zuerst in einigen Vierteln:
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Klein Muffi
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ein Teil vom Südviertel
Später auch in:
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Pluggendorf
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Erphoviertel
In Zukunft vielleicht in noch mehr Gebieten.
Anwohner können den Ausweis online kaufen. Sie geben das Kennzeichen vom Auto des Besuchs an.
Der Besuch darf dann 24 Stunden parken wie ein Anwohner.
Es muss kein Zettel im Auto liegen. Die Kontrolle sieht das Kennzeichen im System.
10,20 Euro ist der Mindestpreis laut Gesetz. Andere Parkplätze sind oft teurer:
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Parkhaus: bis zu 20 Euro pro Tag
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Parkschein: 1,30 Euro pro 30 Minuten
Manche Menschen brauchen keinen normalen Ausweis:
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Menschen mit Schwerbehinderung
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Pflegedienste
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Handwerker
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Umzugsfirmen
Für sie gelten besondere Regeln.
Der Ausweis soll ab Mitte 2026 kommen. Der Stadtrat entscheidet darüber am 25. März.
Später soll ein neues Online-System kommen. Das ist für das Jahr 2027 geplant.
Alles verstanden?
Wenn nicht, dann klick unten auf das Glossar.
Glossar
Anwohner / Anwohnende
Menschen, die in einem bestimmten Viertel wohnen.
Bewohnerparkausweis
Ein Ausweis für Anwohner. Damit dürfen sie in ihrer Straße lange parken.
Besucherparkausweis
Ein Parkschein für Gäste. Anwohner können ihn für ihren Besuch kaufen. Er gilt für eine bestimmte Zeit (hier: 24 Stunden).
Bewohnerparkzone
Ein Gebiet in der Stadt. Dort gelten besondere Park-Regeln für Anwohner.
Kennzeichen
Das Nummernschild am Auto. Damit kann man ein Auto erkennen.
Mischprinzip
Eine Regel beim Parken: Anwohner dürfen lange parken. Andere dürfen nur kurz parken.
Parkdruck
Viele Autos wollen parken. Es gibt aber zu wenige Parkplätze.
Parkscheibe
Eine Scheibe im Auto. Sie zeigt an, wann man geparkt hat. So wird die Parkzeit kontrolliert.
Parkschein
Ein bezahlter Zettel oder digitales Ticket. Er erlaubt das Parken für eine bestimmte Zeit.
Verkehrsüberwachung
Menschen oder Systeme, die kontrollieren: Wer darf wo parken?
Online-System
Ein Programm im Internet. Dort kann man etwas beantragen oder kaufen.
Stadtrat (Rat)
Eine Gruppe von Politikerinnen und Politikern in der Stadt. Sie entscheiden über wichtige Regeln.
Ausnahme
Eine besondere Regel. Sie gilt nicht für alle Menschen.
Bild: Thomas Paal (r.), Beigeordneter für Bildung, Jugend, Familie und Sport, und Sabine Trockel (l.), Leiterin des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien, wünschten dem neuen Vorsitzenden des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien, Leon Herbstmann, und seiner Stellvertreterin Carmen Greefrath viel Erfolg. Foto: Stadt Münster/Michael Möller.
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Stadt will Besucher-Parkausweise einführen
Die Stadt Münster hat einen Plan.
Menschen, die Besuch bekommen, sollen einen Parkausweis kaufen können.
Der Ausweis kostet 10,20 Euro.
Er gilt 24 Stunden.
Ohne Ausweis darf man in manchen Straßen nur 2 Stunden kostenlos parken.
Mit einem Bewohner-Ausweis darf man so lange parken, wie man möchte.
Die Stadt will damit erreichen:
Es gibt weniger Parkplatz-Probleme.
Anwohner finden leichter einen Parkplatz.
Wo gilt die neue Regel?
Die Regel gilt zuerst in einigen Vierteln:
- Klein Muffi
- ein Teil vom Südviertel
Später auch in:
- Pluggendorf
- Erphoviertel
In Zukunft vielleicht in noch mehr Gebieten.
So funktioniert der Ausweis
Anwohner können den Ausweis online kaufen.
Sie geben das Kennzeichen vom Auto des Besuchs an.
Der Besuch darf dann 24 Stunden parken wie ein Anwohner.
Wichtig:
Es muss kein Zettel im Auto liegen.
Die Kontrolle sieht das Kennzeichen im System.
Warum kostet der Ausweis so viel?
10,20 Euro ist der Mindestpreis laut Gesetz.
Andere Parkplätze sind oft teurer:
- Parkhaus: bis zu 20 Euro pro Tag
- Parkschein: 1,30 Euro pro 30 Minuten
Ausnahmen
Manche Menschen brauchen keinen normalen Ausweis:
- Menschen mit Schwerbehinderung
- Pflegedienste
- Handwerker
- Umzugsfirmen
Für sie gelten besondere Regeln.
Wann geht es los?
Der Ausweis soll ab Mitte 2026 kommen.
Der Stadtrat entscheidet darüber am 25. März.
Später soll ein neues Online-System kommen.
Das ist für das Jahr 2027 geplant.


