└Schülerinnen und Schüler der Montessorischule setzten sich beim „Parcours zur Cannabisprävention“ mit Risiken und Wirkungen von Cannabis auseinander. ©Stadt Münster/Britta Roski
Immer mehr Schulen in Münster machen beim Cannabis-Projekt mit.
Die Jugendlichen lernen dort, wie sie gesund bleiben und Nein zu Drogen sagen können.
In Münster haben im Frühling 2026 besonders viele Schülerinnen und Schüler bei einem Projekt gegen Drogen mitgemacht.
74 Klassen aus 21 Schulen waren dabei. Das hat die Stadt Münster bekannt gegeben.
Die Jugendlichen besuchten einen besonderen Lern-Parcours. Dort gab es mehrere Stationen mit wichtigen Informationen.
Die Schülerinnen und Schüler lernten:
- Welche Gefahren Cannabis haben kann
- Wie Gruppendruck funktioniert
- Warum manche Menschen süchtig werden
- Wo es Hilfe und Beratung gibt
Zum ersten Mal durften auch Achtklässlerinnen und Achtklässler teilnehmen. Früher war das Projekt nur für die neunten Klassen.
Viele Jugendliche fanden das Projekt hilfreich.
86 Prozent sagten: „Jetzt wissen wir mehr über die Risiken von Cannabis.“
Viele fühlten sich danach sicherer und stärker. Sie sagten auch, dass sie besser Nein sagen können, wenn andere Druck machen.
Die Stadt Münster möchte Jugendliche früh informieren. Fachleute sagen: Cannabis wird von jungen Menschen oft ausprobiert. Deshalb ist Aufklärung wichtig.
Das Projekt geht auch 2027 weiter. Schulen aus Münster können sich ab dem 1. Juni 2026 anmelden.
Was bedeutet das für dich?
Du kannst lernen, wie du gesund bleibst und gute Entscheidungen triffst. Wenn andere dich unter Druck setzen, kannst du Hilfe bekommen und lernen, Nein zu sagen.
Glossar
Cannabis
Eine Droge, die aus der Hanfpflanze gemacht wird.
Prävention
Etwas tun, damit Probleme oder Krankheiten gar nicht erst entstehen.
Parcours
Ein Lernweg mit verschiedenen Stationen und Aufgaben.
Gruppendruck
Wenn andere Menschen wollen, dass man etwas macht, obwohl man das vielleicht nicht möchte.
Sucht
Wenn jemand etwas immer wieder machen oder nehmen muss und nicht mehr gut stoppen kann.
Beratung
Hilfe und Informationen von Fachleuten.
Fachdienst Suchtprävention
Eine Stelle der Stadt Münster. Dort arbeiten Menschen, die über Drogen und Gesundheit informieren.
عربي
كثير من الشباب يتعلمون أضرار القنب الهندي
المزيد من المدارس في مونستر تشارك في مشروع التوعية عن القنب الهندي. يتعلم الشباب هناك كيف يحافظون على صحتهم وكيف يقولون لا للمخدرات.
في ربيع عام ٢٠٢٦ شارك عدد كبير من التلاميذ في مشروع ضد المخدرات في مونستر.
شاركت ٧٤ صفاً من ٢١ مدرسة.
وأعلنت مدينة مونستر ذلك.
زار الشباب مساراً تعليمياً خاصاً.
كانت هناك محطات مختلفة تحتوي على معلومات مهمة.
تعلّم التلاميذ:
ما هي مخاطر القنب الهندي
كيف يعمل ضغط الأصدقاء
لماذا يصبح بعض الناس مدمنين
أين يمكن الحصول على المساعدة والاستشارة
ولأول مرة سُمح أيضاً لطلاب الصف الثامن بالمشاركة.
في السابق كان المشروع فقط لطلاب الصف التاسع.
قال كثير من الشباب إن المشروع كان مفيداً.
قال ٨٦٪ منهم: «الآن نعرف أكثر عن مخاطر القنب الهندي».
وشعر كثير منهم بثقة أكبر بعد المشاركة.
كما قالوا إنهم يستطيعون الآن قول “لا” بشكل أفضل عندما يضغط عليهم الآخرون.
تريد مدينة مونستر توعية الشباب في وقت مبكر.
ويقول المختصون إن كثيراً من الشباب يجرّبون القنب.
لذلك فإن التوعية مهمة.
سيستمر المشروع أيضاً في عام ٢٠٢٧.
ويمكن للمدارس في مونستر التسجيل ابتداءً من ١ يونيو ٢٠٢٦.
ماذا يعني هذا بالنسبة لك؟
يمكنك أن تتعلم كيف تحافظ على صحتك وتتخذ قرارات جيدة. وإذا ضغط عليك الآخرون، يمكنك الحصول على المساعدة وتعلّم قول “لا”.
українська
Багато молоді дізнаються про канабіс
Усе більше шкіл у Мюнстері беруть участь у проєкті про канабіс. Молодь там вчиться, як залишатися здоровими та казати наркотикам «ні».
Навесні 2026 року дуже багато школярів у Мюнстері взяли участь у проєкті проти наркотиків.
Участь взяли 74 класи з 21 школи.
Про це повідомило місто Мюнстер.
Молодь відвідала спеціальний навчальний маршрут.
Там було кілька станцій з важливою інформацією.
Учні дізналися:
- Які небезпеки може мати канабіс
- Як працює тиск однолітків
- Чому люди можуть стати залежними
- Де можна отримати допомогу та консультацію
Уперше в проєкті могли брати участь і учні восьмих класів.
Раніше проєкт був лише для дев’ятих класів.
Багато молодих людей сказали, що проєкт був корисним.
86 відсотків відповіли: «Тепер ми більше знаємо про ризики канабісу».
Після участі багато хто почувався впевненіше та сильніше.
Також вони сказали, що тепер їм легше сказати «ні», коли інші тиснуть на них.
Місто Мюнстер хоче рано інформувати молодь.
Фахівці кажуть: молоді люди часто пробують канабіс.
Тому просвітницька робота дуже важлива.
Проєкт продовжиться і у 2027 році.
Школи з Мюнстера можуть подати заявку з 1 червня 2026 року.
Що це означає для тебе?
Ти можеш навчитися дбати про своє здоров’я та приймати хороші рішення. Якщо інші тиснуть на тебе, ти можеш отримати допомогу та навчитися казати «ні».
Automatische Übersetzung, ohne Gewähr auf Richtigkeit.
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Rekord bei Cannabis-Präventionsprojekt in Münster
Im Frühjahr 2026 haben so viele Schülerinnen und Schüler wie noch nie am „Parcours zur Cannabisprävention“ der Stadt Münster teilgenommen. Insgesamt waren 74 Klassen aus 21 Schulen dabei. Seit dem Start des Projekts im Jahr 2019 steigen die Teilnehmerzahlen deutlich an: Damals machten 25 Klassen aus sechs Schulen mit, im vergangenen Jahr waren es bereits 55 Klassen aus 15 Schulen.
Zum ersten Mal konnten neben den neunten Klassen auch Achtklässlerinnen und Achtklässler teilnehmen. Laut einer Auswertung fühlen sich viele Jugendliche nach dem Projekt darin bestärkt, kein Cannabis konsumieren zu wollen.
Der Parcours wird vom Fachdienst Suchtprävention des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien organisiert. Geschulte Studierende aus den Bereichen Lehramt und Soziale Arbeit begleiten die Schulklassen durch verschiedene Stationen. Dort lernen die Jugendlichen unter anderem etwas über die Risiken und Wirkungen von Cannabis, rechtliche Fragen und den Umgang mit Gruppendruck. Außerdem werden Hilfs- und Beratungsangebote vorgestellt.
Brigitte Klute vom Fachdienst Suchtprävention erklärt, dass Cannabis neben Alkohol und Nikotin zu den am häufigsten konsumierten psychoaktiven Substanzen bei Jugendlichen gehört. Ziel der schulischen Präventionsangebote sei es, frühzeitig über mögliche Gefahren aufzuklären und junge Menschen dabei zu unterstützen, bewusst auf Drogen zu verzichten.
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden fallen positiv aus: 86 Prozent sagten, dass sie nach dem Parcours mehr über die Risiken von Cannabis wissen. 85 Prozent erklärten, nun besser zu verstehen, was vor einer Sucht schützen kann. Mehr als 80 Prozent fühlen sich außerdem sicherer darin, mit Gruppendruck umzugehen.
Auch im kommenden Schuljahr wird das Projekt fortgesetzt. Der nächste Präventionsparcours findet vom 15. Februar bis zum 19. März 2027 statt. Schulen aus Münster können sich ab dem 1. Juni 2026 anmelden. Unterstützt wird das Projekt weiterhin von der Techniker Krankenkasse, die auch die Teilnahme der achten Klassen möglich gemacht hat.
🟦Quelle: Stadt Münster
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